Intensive Ausbildungs- und Kameradschaftswoche bei der Feuerwehr Schottwien

Eine besonders abwechslungsreiche und fordernde Woche liegt hinter den Mitgliedern der Feuerwehr Schottwien, in der sowohl Ausbildung, Leistungsüberprüfung als auch kameradschaftliche Aktivitäten im Mittelpunkt standen.

Den Auftakt bildete am Montag die erste Frühjahrsübung, die in der Wohnhausanlage Sonntal durchgeführt wurde. Im Fokus stand dabei ein anspruchsvolles Einsatzszenario: ein Brandereignis in einer Tiefgarage. Gerade in solchen Objekten stellen die eingeschränkten Platzverhältnisse, die rasche Rauchausbreitung sowie die oftmals schwierigen Zugangsbedingungen eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Ein zentrales Übungsziel lag daher auf der taktisch richtigen Belüftung und Entrauchung der betroffenen Bereiche. Unter realitätsnahen Bedingungen wurden verschiedene Vorgehensweisen erprobt und gefestigt, um im Ernstfall eine rasche Menschenrettung sowie eine effektive Brandbekämpfung sicherstellen zu können.

Am Mittwoch setzte die Wettkampfgruppe ihre intensive Vorbereitungsphase fort. Im Rahmen einer weiteren Trainingseinheit wurden Abläufe perfektioniert, Handgriffe verfeinert und die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe weiter gestärkt. Ziel ist es, bei den kommenden Bewerben nicht nur mit Schnelligkeit, sondern auch mit Präzision und Teamgeist zu überzeugen.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der körperlichen Leistungsfähigkeit: Beim sogenannten Finnentest stellten sich die Atemschutzgeräteträger einer standardisierten Belastungsprüfung. Unter voller Ausrüstung galt es, mehrere Stationen innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Diese Überprüfung ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Einsatzfähigkeit unter schwerem Atemschutz sicherzustellen und den hohen Anforderungen im Brandeinsatz gerecht zu werden.

Einen kameradschaftlichen und zugleich erfolgreichen Abschluss fand die Woche am Freitagabend beim Unterabschnittspreisschnapsen in Breitenstein. In geselliger Runde bewiesen die teilnehmenden Kameraden nicht nur ihr Können am Kartentisch, sondern sorgten auch für beachtliche Erfolge: Matthias Polleres erreichte den hervorragenden zweiten Platz, während Roman Berger mit dem dritten und vierten Platz gleich doppelt unter den Topplatzierten vertreten war.

Diese Woche unterstreicht einmal mehr die Vielseitigkeit des Feuerwehrdienstes – von fordernder Ausbildung über körperliche Leistungsüberprüfung bis hin zur gelebten Kameradschaft.