Gegen 16 Uhr wurden am Donnerstag den 27.11.2014 die Feuerwehren Schlöglmühl, Küb, Payerbach, Gloggnitz Stadt und die BTF Huyck Wangner Austria zu einem Brand der Alarmstufe B2 in einem Gewerbebetrieb in Schlöglmühl alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt drang eine riesige dunkle Rauchsäule in den Himmel. Nach der ersten Erkundung durch Einsatzleiter Richard Pein, wurde umgehend auf Alarmstufe B3 erhöht und die Feuerwehren Reichenau, Gloggnitz Eichberg und Prigglitz nachalarmiert. Ein Schrotthaufen (Fahrzeuge und Metalle) mit rund 200 qm Fläche und mehreren Metern Höhe stand in Vollbrand. In der Anfangsphase drohte das Feuer auf eine direkt angrenzende Halle überzugreifen. Durch den massiven Erstangriff von mehreren Seiten konnte ein Übergreifen gerade noch verhindert werden. Aufgrund der extremen Rauchentwicklung konnte im Nahbereich nur unter schweren Atemschutz gelöscht werden. Die Wasserversorgung wurde über eine Zubringerleitung eines Baches, sowie ein Pendelverkehr in der Erstphase sichergestellt werden.

Um genügend Atemschutzgeräte Träger vor Ort zu haben, wurden zusätzlich die Feuerwehren Gloggnitz Aue, Schottwien und Enzenreith nachgefordert. Da ein gezielter Löschangriff aufgrund der Beschaffenheit des Brandgutes schwierig war, wurde der Schrotthaufen mittels Greifer zerlegt und gezielt abgelöscht. Hierfür wurde Löschschaum eingesetzt, um den Brand einzudämmen. Die FF Neunkirchen Stadt wurde nachalarmiert, um zusätzliches Schaummittel einzusetzen. Gegen 19:30 Uhr konnte Brand Aus gegeben werden. Für die Nacht wird von den drei Gemeindefeuerwehren Schlöglmühl, Küb und Payerbach eine Brandwache gehalten, um ein eventuelles neuerliches aufflackern rasch reagieren zu können.

Insgesamt standen 13 Feuerwehren mit 170 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz. Seitens des RK Gloggnitz wurde eine Rettungsdienst Beistellung bereitgestellt. Die Brandursache und die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Polizei hat die Erhebungen aufgenommen. Leider gibt es auch ein Opfer zu beklagen. Ein Mitarbeiter erlitt laut "Notruf NÖ" schwere Verbrennungen und musste nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C3 aus Wiener Neustadt ins das AKH Wien geflogen werden.

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Bild und Text: Einsatzdoku.at