Vermutlich durch fahrlässigen Umgang mit Feuerwerkskörpern war kurz nach dem Jahreswechsel ein Brand am Silbersberg in Gloggnitz ausgebrochen.
Aufgrund des extrem steilen Geländes breitete sich der Brand in Richtung Prigglitz aus. Weitere alarmierte Einsatzkräfte versuchten über Prigglitz kommend, von oben die weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.
Eine besondere Herausforderung für die Löschmannschaften war vor allem das extrem schwierige Gelände, insbesondere bei Dunkelheit, sowie der Löschwassermangel.
Insgesamt wurden von 23 alarmierten Feuerwehren 252 Feuerwehrmitglieder eingesetzt. 26 TLF/RLF mit insgesamt 62.000 Liter Tankvolumen sorgten für den Löschwassertransport, welcher über eine 1,2 km lange Relaisleitung zum Einsatzort weitertransportiert wurde.
Den Einsatzkräften gelang es so, die weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und um 04:30 Uhr endgültig unter Kontrolle zu bringen. Die Nachlöscharbeiten wurden um 12:30 Uhr beendet.
Da Aufgrund des aufkommenden starken Windes die Gefahr eines wieder aufflammenden Brandes bestand, wurde die Löschleitung vor Ort belassen.
Von 16:00 bis 18:00 Uhr wurde unter Einsatz der Wärmebildkamera der FF Wimpassing eine nochmalige Suche nach verbliebenen Glutnestern vorgenommen.

Am 02.01.2007 konnten die Einsatzkräfte rund um Gloggnitz den Einsatz am Silbersberg endgültig beenden und die im Gelände verbliebenen Schlauchleitungen wieder abbauen.

Die FF Schottwien mit 2 Fahrzeugen (TLFA-T und KDO) und 12 Mann insgesamt 8 Stunden im Einsatz.

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