Freiwillige Feuerwehr Schottwien

2016-10-01: Semmering-Basistunnel - Einsatzkräfte üben Ernstfall auf der Großbaustelle in Gloggnitz

Am Samstagvormittag hat die ÖBB-Infrastruktur bei einer Großübung im niederösterreichischen Gloggnitz einen Rettungseinsatz und Brand im Semmering-Basistunnel simuliert.

Neben der Brandbekämpfung musste  – so das Szenario –  eine verletzte Person, die unter einem verunfallten Auto eingeklemmt war, gerettet  werden. Bei der Großübung trainierten Baufirma, Feuerwehr,  Rettung und ÖBB ihr Zusammenspiel für den Ernstfall. Um die Abläufe zu präzisieren, spielten die rund 70  Beteiligten die gesamte Rettungskette durch. Von der von der Meldekette über die Einsatzkoordination, bis zur Brandbekämpfung und eigentlichen Rettung aus dem Tunnel.

Rettungskonzept hält Praxis stand

Sicherheit hat bei den Bauarbeiten des Semmering-Basistunnels oberste Priorität: Die ÖBB-Infrastruktur hat gemeinsam mit der ausführenden Tunnelbau-Firma ein Rettungskonzept erarbeitet, das auf bestehendem Wissen aus ähnlichen Tunnelprojekten aufbaut. In den vergangenen Monaten wurde dazu auf der Baustelle ein inneres Rettungsteam ausgebildet. Unterstützend werden bei Bedarf weitere Einsatzkräfte, allen voran die Feuerwehren, für den Einsatz angefordert. Man spricht von einem äußeren Rettungsteam.

Während des Baubetriebes überwacht eine Sicherheitszentrale vor Ort laufend das Geschehen auf der Baustelle und im Tunnel. Dadurch ist gewährleistet, dass zu jeder Zeit alle Personen, die sich gerade im Tunnel befinden, erfasst und geortet werden können. Ein Rettungseinsatz kann so schnell und gezielt ausgeführt werden.

Das Rettungskonzept hielt der Praxis stand: Durch das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten gewannen die Übenden Sicherheit für den Ernstfall.

Bild & Text: ÖBB-Laura Weichselbaum

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